"PHONELOVE.CH" ist eine Webserie, welche im Rahmen einer Diplomarbeit des Studiengangs Cast / Audiovisual Media an der Zürcher Hochschule der Künste entstand. Ich möchte wissen, wie die Benutzung vom Smartphone heutzutage unsere Beziehungen beeinflusst. In vier Episoden wird das Thema Smartphone und zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet. Ich spreche mit Medienpsychologen für Kinder und Jugendliche, Experten auf dem Gebiet der Verhaltenssüchte, Erziehung und Trends wie Digital Diet. Ich gehe der Frage auf den Grund, was die Chancen und Risiken der Smartphone-Nutzung sind.


Smartphone-Nutzung von Kindern und Jugendlichen

Soziale Medien haben Chancen aber auch Risiken. Erst einmal muss man lernen die Medien zu verstehen, um ihre Mechanismen zu durchschauen. Die Nutzung vom Smartphone fördert den sozialen Austausch bei Jugendlichen. Trotzdem ist das Smartphone nicht als Ersatz für reale soziale Kontakte gedacht. Kinder und Jugendliche befinden sich noch mitten in der Entwicklung  und auch wie der Rest der Welt hat ein Tag nur 24 Stunden. Wer also zu viel Zeit in der virtuellen Welt verbringt, verpasst wohl oder übel wichtige reale Erkenntnisse oder Begegnungen. Deswegen ist eine gesunde Balance im Umgang mit Smartphone und Co. sehr wichtig.

Interviewpartner:
Gregor Waller, Medienpsychologe, ZHAW Zürich
Franz Eidenbenz, Experte für Verhaltenssüchte, Radix Zürich
Eveline Hipeli, Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin, PH Zürich
Manfred Spitzer, Psychiater und Hirnforscher, Universitätsklinikum Ulm


Medienerziehung

Die grösste Herausforderung der Eltern, in der jetzigen Zeit in der alles verfügbar ist, ist es Kindern einen ausgeglichenen Medienumgang beizubringen. Damit Medien Spass machen und nicht zur Gefahr werden, braucht es eine grosse Medienkompetenz und zwar besonders von den Eltern. Das ist anstrengend, trägt aber zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung bei.


Interviewpartner:
Bo Reichlin, Medien- & Kommunikationswissenschaftlerin
Franz Eidenbenz, Experte für Verhaltenssüchte, Radix Zürich
Eveline Hipeli, Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin, PH Zürich
Manfred Spitzer, Psychiater und Hirnforscher, Universitätsklinikum Ulm


Arbeitswelt

Wir leben in einem digitalisierten Zeitalter, wo gerade ältere Personen oder weniger digitale affine Personen es als eine Challenge empfinden, up to date zu bleiben. Trotzdem können wir die Geräte nicht wegschmeissen und so leben wie früher. Ganz klar braucht es eine Selbstkompetenz um das Problem nachhaltig zu lösen. Aber eine digitale Auszeit tut jedem gut, um wieder mehr in der Natur zu sein oder um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Jeder sollte Kompetenzen entwickeln damit er oder sie die Technologie so nutzen kann, dass sie eben nicht schadet, sondern einen Mehrwert bietet.

Interviewpartner:
Manfred Spitzer, Psychiater und Hirnforscher, Universitätsklinikum Ulm
Sabina von Fischer, On- / Offline Coach
Edda Rettinger, ‎Head of Active Sourcing & Partner Management

KommuniKATION

Durch die Benutzung des Smartphones, entstehen neue Kommunikationsformen. Wie diese genau aussehen und was die Chancen sind, erfährst du in dieser Episode.

Interviewpartner:
Jörg Baumgartner, Barchef Barterre Bar Solothurn